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13 Dinge, die du nicht über Die Schöne und das Biest wusstest

Seit die Realverfilmung der alten Geschichte in den Kinos war, tänzeln wir durchs Haus und versuchen, uns mit dem Teekessel zu unterhalten.

Zum Glück kommt der Film demnächst als Digital-HD-Fassung und auf Blue-ray heraus, damit wir die Magie endlich auch Zuhause erleben können – bestell dir dein Exemplar am besten noch heute! Bis es soweit ist, kannst du dich mit diesen spannenden Fakten über die Dreharbeiten von Die Schöne und das Biest darauf vorbereiten:

1. Dan Stevens lief auf Stelzen.

Regisseur Bill Condon sagt: „Dan trug einen Bodysuit mit Stelzen, durch die er die Größe von dem Biest erreichte …“ Anscheinend war es ein gutes Training für Dans Wadenmuskeln, mit den Stelzen herumzulaufen. Dan berichtet, dass seine Zehen eine Woche lang taub waren,nachdem er das Laufen auf den Stelzen trainiert hatte.

2. Dan Stevens musste auch mit seinem Gesicht tanzen!

Nachdem die Szenen von Dan im Bodysuit abgedreht und somit die Körperbewegungen aufgezeichnet waren, ging es mit den Vorbereitungen für die Aufzeichnung der Gesichtsbewegungen weiter. Hierzu wurde Dans Gesicht gründlich eingesprüht und es wurde für alle Szenen nur die Gesichtsmimik aufgenommen, darunter auch die Tanzszene mit Emma Watson! Laut Regisseur Bill Condon hat sich Dan Stevens auf das Filmen mit der Mimikaufzeichnung gefreut, weil er es als technische Herausforderung sah.

3. Ewan McGregor hatte „Sei hier gast“ noch nie gehört, bevor er die Rolle des Lumière übernahm.

Laut dem Regisseur des Films, Bill Condon, ist das wahr! Condon sagt darüber: „Wir haben mit Ewan McGregor den wohl einzigen Menschen der Welt gefunden, der den Song noch nie gehört hatte, deshalb hat er ihn wie ein neues Lied einstudiert …“ Wir sind begeistert, dass McGregor daraus seinen eigenen Song gemacht hat, denn er hat es fabelhaft gemeistert!

4. Ian McKellens Lieblingslied aus Die Schöne und das Biest ist noch gar nicht komponiert.

Als man ihn nach seinem Lieblingslied aus dem Film fragte, gestand Ian McKellen dass sein Lieblingslied erst noch komponiert werden muss – nämlich eines, das Von Unruh singt! Laut McKellen würde es ungefähr so gehen: „Mein Name ist Von Unruh, ich bin eine Uhr, tick-tack, tick-tack, mein Name ist Von Unruh.“ Trotz seiner Bemühungen, Von Unruh „eine echt große Nummer“ zu verschaffen, sollte es nicht sein.

5. Dan Stevens hat sich Ralph Reicht’s als Inspiration für seine Rolle als Biest angesehen.

Dan Stevens in eigenen Worten: „Es gibt da diesen psychologischen Aspekt daran, was ein Biest zu einem Biest macht, also habe ich mir von “Ralph Reicht’s” bis hin zu “Citizen Kane” alles Mögliche angesehen, um mir Inspiration zu holen.”

6. Die Idee, LeFou skeptisch gegenüber Gaston werden zu lassen, stammt von Josh Gad!

Alan Menken änderte sogar einen Teil von Howard Ashmans Originaltext im Song „Tod dem Biest“, um zu vermitteln, wie Gastons Handlungen von LeFou infrage gestellt werden. Uns hat die Tiefe von LeFous Figur in dieser Neuerzählung begeistert und es ist faszinierend zu erfahren, dass dieser Ansatz vom Schauspieler selbst kam, was Regisseur Bill Condon bestätigt.

7. Dan Stevens Lieblingslied ist „Tage im Licht“.

Wir hätten wahrscheinlich eher auf „Ich warte hier auf dich“ getippt, da Biest den Song singt, aber Dan sagt: „Mein Lieblingslied ist “Tage im Licht”… es ist einfach wunderschön. Es ist ebenso herzergreifend wie schön, so wie alle anderen Songs aus dem Zeichentrickfilm auch.“

8. Die Kleider für die Debütantinnen mussten für die Tanznummern geändert werden.

Hast du gewusst, dass eine Frau in einem Kleid aus dem 18. Jahrhundert nicht die Arme über den Kopf heben konnte? Laut Kostümdesignerin Jacqueline Durran ist das wirklich wahr: Sie musste alle Kleider für die Debütantinnen ändern, um ihnen für die Choreografie der Szene mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

9. Belles blaues Kleid wurde mit Taschen für ihre Bücher versehen.

Kostümdesignerin Jacqueline Durran hat bewusst Taschen an Belles kultigem blauem Kleid vorgesehen, damit sie ihre Bücher darin verstauen konnte. Außerdem traf Durran die Entscheidung, Belle Stiefel statt zierliche Schuhe zu verpassen, „damit sie im Dorf herumlaufen konnte“. Durran erklärt: „Wir wollten sie nicht als zierliche Prinzessin darstellen, sondern als aktive Heldin.“

10. Emma Watson spielte mit Maquetten.

Maquetten sind Gegenstände mit Lichtern daran, die für verzauberte Gegenstände/das Schlosspersonal stehen, wenn sie sprechen und sich bewegen. Die Maquetten boten Emma Watson und anderen Schauspielern Bezugspunkte beim Drehen von Szenen. Neben Maquetten benutzte Regisseur Bill Condon auch Aufzeichnungen von Proben und Vorab-Visualisierungen, um die Schauspieler bei Interaktionen mit animierten Gegenständen zu unterstützen.

11. Eine Schürze, die sich Kostümdesignerin Jacqueline Durran als Studentin gekauft hatte, inspirierte sie zu einem von Belles Kleidern.

Als Studentin kaufte sich Jacqueline eine Schürze aus dem 18. Jahrhundert mit einem eingewebten Seidenmuster. Diese Schürze sollte zur Inspiration für Belles Kleid am Ende des Films werden. Sie fand jemanden in England, der das Design aufzeichnen konnte, anschließend wurde es vergrößert und digital gedruckt.

12. Auf dem Mantel des Prinzen sind Swarowski-Kristalle in Form eines Ebers, eines Drachens und eines Löwens.

Eine unterhaltsame historische Tatsache: Im Frankreich des 18. Jahrhunderts war es nicht ungewöhnlich, dass reiche Adelige mit Edelsteinen geschmückte Mäntel trugen. Der Mantel des Prinzen, den Dan Stevens im Prolog trägt, ist bestickt und mit Swarovski-Kristallen versehen. Jacqueline Durran sagt: „Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass der Mantel einen Eber, einen Drachen und einen Löwen hat, die direkt vom Familienwappen des Prinzen entnommen sind …“

13. Die Kleinstadt, in der Belle und Maurice leben, war in Villeneuve angesiedelt.

Bühnenbildnerin Sarah Greenwood sagt, dass die Eröffnungsnummer des Films, „Belle“, in einem echten französischen Dorf aus den 1740er Jahren namens Villeneuve angesiedelt war und man überlegte, tatsächlich vor Ort in Frankreich zu drehen. Allerdings wurden die Kulissen dann doch aus verschiedenen Gründen in den Shepperton Studios in England aufgebaut. Laut Sarah wurde das Dorf „nach Maßgabe der Choreografie, des Tempos und des Takts“ der Szene gebaut, also war es letztlich praktischer, dass man die Kulissen an die speziellen Anforderungen anpassen konnte.

Bonusfakt: die Kulissen repräsentieren vorwiegend den Rokoko-Stil der 1740er Jahre.

Erinnerst du dich an den Zeichentrickfilm, in dem Von Unruh Belle durch das Schloss führt und vom Rokoko-Design spricht? Dieser Mitte des 18. Jahrhunderts verbreitete Stil war äußerst opulent und aufwendig und kam beim Palast von Versailles zum Einsatz – Und er wurde auch bei der Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ verwendet!

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