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7 Gründe für ausreichend Zeit auf dem Boden

Babys kommen leider nicht mit einer Gebrauchsanweisung zur Welt und du als Mama weißt natürlich am besten, was gut ist für deinen kleinen Schatz. Regelmäßig eine Zeit auf dem Boden zu liegen gehört aber definitiv dazu – und zwar auf dem Bauch und auf dem Rücken.

Natürlich soll es deinem kleinen Schatz immer nur gut gehen und darf nie unbeaufsichtigt auf dem Boden liegen. So ist er immer sicher und du kannst direkt eingreifen, wenn er keinen Spaß mehr hat und nicht länger auf dem Boden liegen möchte!

 

 

Hier sind 7 Gründe, die definitiv dafür sprechen:

  • Die Kopfform

    Besonders in den ersten 6 Monaten wächst der Kopf deines Babys wahnsinnig schnell und in dieser Zeit ist er natürlich auch noch verformbar. Bei Babys, die zu lange in einer Position in einer Wippe, einem Wagen oder komplett flach auf dem Rücken liegen, formt sich im Laufe der Zeit ein flacher Hinterkopf. Deshalb lege deinen kleinen Schatz – solange er es mag und natürlich immer unter deiner Beaufsichtigung – gerne hin und wieder auf den Bauch und auf die Seite, um das zu verhindern.

  • Die Nackenmuskulatur

    Natürlich hat dein kleiner Sonnenschein noch nicht die Kraft, seinen Kopf am Anfang schon alleine zu halten. Wenn du dein Baby regelmäßig auf dem Bauch auf den Boden legst, wird du das Heben des Kopfes die Nackenmuskulatur gestärkt und da es auch das Kinn dabei anhebt, werden auch die Muskeln vorne am Hals ausgebildet. Wenn dein Baby also nicht genügend Zeit auf dem Boden hat, wird sich diese Entwicklung natürlich ein wenig verzögern.

  • Der Rumpf

    Wenn Babys auf dem Boden liegen und zum Beispiel mit ihren Füßen spielen, ist das das perfekte Workout für ihre Rumpf- und Bauchmuskulatur. Diese ist der Schlüssel für alle weiteren Bewegungsabläufe, wie Rollen, Krabbeln und später auch das Laufen und werden durch ganz leichte, automatische Bewegungen auf dem Boden unterstützt. Zeige deinem Baby also einfach seine kleinen Füßchen und schon kann es losgehen!

     

     

  • Das Abrollen

    Es ist schlichtweg logisch, dass es für ein Baby unglaublich schwer ist zu lernen, wie man sich abrollt, wenn es nie auf dem Boden gelegen hat. Wir wissen ja schon, dass das Bodenliegen die Nacken- und Bauchmuskulatur stärkt, und die ist auch zum Rollen sehr wichtig. Sobald dein Schatz das Kinn heben und die Knie zum Kinn ziehen kann, kann er auch lernen, sich von der Rücken- in die Bauchlage zu drehen – natürlich bietet der Boden hierfür richtig viel Platz!

  • Das Visualisieren

    Wenn Du deinem kleinen Baby die Möglichkeit gibst, auf dem Boden zu liegen, bietest du ihm eine ganz andere Perspektive auf seine Welt. Dadurch werden nicht nur die Augen zusätzlich geschult, sondern auch der Bereich des Gehirns, der für die visuelle Wahrnehmung zuständig ist, wird durch die unterschiedlichen Blickwinkel und Eindrücke stärker entwickelt.

  • Die Sensorik

    Der Input, den dein Baby auf dem Boden erhält ist ein ganz anderer, als das geborgene Gefühl in deinem Arm zu liegen. Auf dem Boden sind Babys viel freier, können mit ihren Händen ganz anders ihre Umwelt erkunden, und auch das hilft wiederum bei der Entwicklung des Gehirns und fördert die Sensorik der kleinen Schätze.

  • Die Nackensteifheit

    Nicht nur wir Erwachsenen schlafen immer in der gleichen Position, auch Babys haben da ihre Vorlieben. Leider kann es dadurch zu Verkürzungen der Nackenmuskulatur und einem steifen Nacken führen. Wenn du deinen Sonnenschein regelmäßig auf den Boden legst und am Anfang auch noch die Position seines Kopfes verändern kannst – bald wird dein Schatz selbst aktiv werden und den Kopf nicht mehr stillhalten – kannst du dem entgegenwirken. Dein Baby wird fit und beweglich bleiben!