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Schutz mit Köpfchen

So findest du den richtigen Helm für dich.

Natürlich soll dein Helm cool aussehen – noch wichtiger aber sind verschiedene Kriterien, die dafür sorgen, dass dich der Fahrradhelm auch wirklich schützt. Wir verraten dir, worauf du beim Kauf eines neuen Helms achten solltest.

Größe

Die richtige Helmgröße ist superwichtig, denn weder zu kleine noch zu große Helme schützen dich ordentlich. Lass dich deshalb am besten bei deinem Fahrradhändler beraten und probiere verschiedene Modelle aus. Helm ist nicht gleich Helm, und es gibt Modelle mit verschiedenen Passformen und Befestigungssystemen.

Du kannst schon zu Hause deine Helmgröße problemlos herausfinden, und zwar über deinen Kopfumfang. Um diesen richtig zu messen, nimmst du ein Maßband und legst es knapp über die Ohren und Augenbrauen waagerecht um den Kopf. Achte darauf, dass das Maßband eng anliegt, aber nicht straff gespannt ist. Das Ergebnis vergleichst du mit den Größenangaben der Hersteller.

Umfang

Du hast einen Helm in der richtigen Größe gefunden? Dann passe ihn an den entscheidenden Stellen an deine Kopfform an. Die Hersteller bieten für die genaue Anpassung des Helmes an deinen Kopf je nach Modell verschiedene Systeme an. Lässt sich dein Wunsch-Helm nicht anpassen, solltest du weitersuchen – bestimmt hat ein anderer Hersteller einen Helm im Sortiment, der dir gefällt UND perfekt sitzt. Es geht schließlich um deinen Kopf und das, was drin ist!

Winkel

Nach dem Anpassen sollte der Helm waagerecht auf dem Kopf sitzen und deine Schläfen, den Hinterkopf und die Stirn bedecken. Sitzt der Helm im richtigen Winkel und hat er die richtige Größe, sollte er weder wackeln noch rutschen.

Kinnriemen

Der Kinnriemen sorgt dafür, dass der Helm gut sitzt und du ihn bei einem eventuellen Sturz nicht verlierst. Stelle den Kinnriemen deines Helmes deshalb so fest ein, dass noch ein Finger zwischen Kinn und Riemen passt. Der Riemen des Helmes sollte unter deinem Ohr ein „Y“ bilden und weder an den Ohren scheuern noch unterm Kinn stören.

Schon gewusst?

Gute Fahrradhelme, die deinen Kopf besonders gut schützen, haben vorher eine Prüfung bestanden. Haben sie diese Prüfung geschafft, bekommen sie ein DIN EN 1078 (CE) Zeichen. Das bedeutet, dass sie bestimmten Anforderungen entsprechen und besonders widerstandsfähig sind.
Aus hygienischen Gründen solltest du deinen Fahrradhelm regelmäßig reinigen – vor allem, wenn du deine Frisur gerne mit Wachs, Schaum oder Gel in Form hältst. Die innen liegenden Polster lassen sich herausnehmen und bei max. 30 °C im Schonwaschgang mit der Waschmaschine waschen. Die Helmschale kannst du mit Wasser und etwas Spülmittel säubern. Lasse den Helm nie in der Sonne oder an der Heizung trocknen, da Hitze das Material verformen kann und UV-Licht dem schützenden Schaumstoff schadet.

Komisch, aber wahr:

  • 91 % aller Handybesitzer schützen es mit einer Hülle,
  • aber nur 17 % aller Radfahrer haben 2014 ihren Kopf mit einem Helm geschützt.

Mehr Wissenswertes rund um dieses wichtige Ding findest du hier.
Und wenn du schon so gut Bescheid weißt, solltest du auf jeden Fall bei unserem Quiz vorbeischauen – da gibt es nämlich für die cleversten Radel-Checker mit etwas Glück tolle Preise zu gewinnen!