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Sachsen-Anhalt, Schnega

Grenzlandtour – Radvergnügen zwischen den Ländern

ADFC

Tourenbeschreibung

Startpunkt: Schnega
Endpunkt: Schnega

Wo einst die deutsch-deutsche Grenze verlief, ist heute Natur und Erholung angesagt, denn Grenzschutz war aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen ungeplant auch Naturschutz. Wir erradeln einen Teil der

südwestlichen Erlebnisregion Elbtalaue-Wendland und entdecken dabei noch immer Spuren der Teilung Deutschlands. Zahlreiche Grenztürme und -zäune sind noch erkennbar, doch inzwischen dominiert die wertvolle Natur, die vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dient und als „Grünes Band“ bekannt ist.

Am Schafstall in Schnega beginnen wir die Grenzlandtour und machen gleich einen Sprung: 500 Jahre in die Vergangenheit. Denn schon damals gab es das Schloss, das wir am Nordende des Ortes passieren. Wenig später erreichen wir den kleinen Ort Göhr mit seinem von Freiwilligen mit Ausstellungsstücken ausgestatteten Swinmark Grenzlandmuseum. Zwischen Wiesen und Wäldern kommen wir an der liebevoll restaurierten Proitzer Mühle vorbei, bevor es über Billerbeck weitergeht nach Schnega Bahnhof.

Direkt hinter dem ehemaligen Grenzzaun fahren wir nach Niedersachsen in das Örtchen Thune, aber schon wenige Kilometer weiter sind wir wieder in Sachsen-Anhalt. In Klein Grabenstedt schauen wir uns in einer der ältesten Kapellen der Region um, die von den Mönchen des Klosters Diesdorf gebaut wurde. Wir strampeln weiter nach Bergen an der Dumme, wo während der Teilung der örtliche Bahnhof plötzlich zu Sachsen-Anhalt gehörte, was das Leben deutlich erschwerte. Wir aber dürfen uns heute über grenzenlosen Radspaß freuen und fahren schließlich die kurze Strecke zurück zu unserem Startpunkt in Schnega.

Bildquelle: Fotolia

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