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Nordrhein-Westfalen, Bochum-Essen

Route der Industriekultur – Industrieerbe und grüne Oasen

ADFC

Tourenbeschreibung

Startpunkt: Deutsches Bergbau-Museum, Bochum
Endpunkt: Zeche Zollverein, Essen

Das Ruhrgebiet war lange das industrielle Herz Deutschlands. Heute stehen die Hochöfen still, dafür dürfen wir mit dem Rad 150 Jahre Industriegeschichte und faszinierende Natur im Kombipack erleben. Überwiegend auf asphaltierten, ehemaligen Bahntrassen, Ufer- und Waldwegen oder Nebenstraßen geht es auf meist ebenem Gelände durchs Ruhrgebiet. Wer mehr wissen will und weitere Touren plant, findet umfassende Infos auf www.radrevier.ruhr.

Wir starten am Deutschen Bergbau-Museum Bochum, das schon 1930 gegründet wurde und heute das größte Bergbau-Museum der Welt ist. Nach faszinierenden Einblicken in die drei Kilometer langen, 20 Meter tief gelegenen Vorführstollen steigen wir wieder aufs Rad und machen uns auf in Richtung der Halde Rheinelbe. Die mit rund 40 Metern höchste Halde im Ruhrgebiet – ihr Markenzeichen ist die „Himmelstreppe“ – kann befahren werden, doch wer die Schotter- und Gesteinspiste auf dem Rad bewältigen will, braucht ein gutes Reifenprofil.

Am Ende der kurzen Tagesetappe freuen wir uns auf ein einzigartiges Highlight: die Zeche Zollverein XII in Essen. Sie wurde 1932 im Bauhausstil errichtet und gilt als schönste Zeche der Welt. Das heutige Kulturdenkmal wurde zu einem aufregenden Erlebnispark mit Klettergarten und Gastronomie umfunktioniert und steht symbolisch für den Aufbruch des Ruhrgebiets aus dem Industriezeitalter.


Bildquelle: Fotolia


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