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Star Wars AT-ST Marionette

Gesamtzeit
2h

Eine ganz persönliche zweibeinige AT-ST Marionette bauen.

Möge die Macht mit euch sein auf einem ganz besonderen Marionettenabenteuer.

Du brauchst
  • Ein Stück Karton in der Größe 28 x 43 cm (alternativ dazu können Kartonreste mit derselben Dicke verwendet werden).
  • Bastelmesser mit Extraklingen
  • Lineal mit Schneideschiene
  • Selbstheilende Schneidematte
  • Pistole mit heißaktivierbarem Kleber und zusätzliche Klebestäbe
  • 1 Büroklammer
  • Drachenschnur (alternativ kann ein starker Faden oder eine Angelschnur verwendet werden, aber da diese dünner sind, können sie ggf. schwer zu entwirren sein)
  • 10 cm langen und 0,3 cm dicken Dübel (die Dicke muss unbedingt dem Loch entsprechen, das für das Laufwerk ausgeschnitten wird, siehe Abbildung 2 auf Seite 3)
  • 4 T-Nadeln
  • Kleine Drahtscheren
  • 2 kleine zylinderförmige Ersatzradiergummis für Bleistifte (man kann die Radiergummis aus 2 Bleistiften nehmen, die man gerade hat, das funktioniert auch)
  • 3 große Zungenspatel
  • Große Nähnadel oder Ahle
  • Durchsichtiges Klebeband
  • Kugelschreiber
  • Transferpapier oder Kohlepapier •Locher mit einem Durchmesser von 0,3 cm (optional)
  • Graue oder silberne Sprühfarbe und Zeitungspapier oder Unterlegplane (optional)
Und so geht’s
  1. Wenn man Transferpapier verwendet, dieses zwischen die Seiten 1 und 2 und den Karton legen und jede Linie mit einem Kugelschreiber und einem Lineal nachzeichnen, um alle durchgehenden und gestrichelten Linien sowie alle Kreise und Mittelpunkte (diese sehen aus wie blaue Pluszeichen (+)) zu übertragen. Dies unbedingt auf einer harten Oberfläche (wie z. B. einem Tisch) durchführen. Wenn kein Transferpapier verwendet werden soll, können alle Vorlagen ausgeschnitten und nachgezeichnet werden, wobei die inneren Details so genau wie möglich hinzugefügt werden müssen, einschließlich gestrichelter Linien, Kreise usw.

  2. Den Karton auf die selbstheilende Schneidematte legen und mit einer neuen Klinge alle Elemente entlang der grauen Linien mit einem Bastelmesser ausschneiden. Die Kreise können vorsichtig mit dem Bastelmesser ausgeschnitten werden, ich empfehle aber einen Locher. Tipp: Um zu vermeiden, dass der Karton einreißt, die Messerklingen oft auswechseln, da sie schnell stumpf werden.

  3. Auf den Teilen "Kopf" und "Antriebsmodul" ganz vorsichtig entlang der blauen gestrichelten Linien schneiden, sodass durch die oberste Schicht des Kartons, aber nicht durch die zweite Schicht geschnitten wird. Dadurch können die Stücke von sich weg gefaltet und der Kleber auf die festen Teile aufgetragen werden, wie auf dem Foto und in den Abbildungen 1 und 2 auf Seite 3 zu sehen. Die einzige Ausnahme ist die orangefarben gestrichelte Linie auf dem Kopfteil. Diese Linie muss in die entgegengesetzte Richtung gefaltet werden, sodass das ganze Teil umgedreht und die schwarze Kartonschicht durchgeschnitten werden muss, nicht durch den ganzen Karton von der Vorderseite aus. Wenn versehentlich ganz durch die Linie durchgeschnitten wird, gibt es dennoch Hoffnung! Man muss einfach das Teil an die Stelle kleben, an der es gewesen wäre, wenn es nicht abgeschnitten worden wäre.

  4. Eine geringe Menge Heißkleber entlang der Fugen auftragen, um das "Antriebsmodul" zu bauen. Zunächst die Teile B und C an Teil D festkleben. Dann Teil E an den Teilen B und C festkleben. Diesen Vorgang für die Teile F und G wiederholen, bis alles zusammengefügt ist.

  5. Bevor der Kopf zusammengeklebt wird, sticht man mit einer großen Nähnadel oder Ahle ein Loch oben in den Kopf, in die Mitte des kleinen Kreuzes (+). Die Schnur durchziehen und an der Büroklammer befestigen, sodass diese im Inneren des Kopfes ist, wenn er zugeklebt wird. Diagramm 5 besagt, dass man gut 30 cm braucht, wenn man fertig ist, also sollte man etwas mehr Schnur verwenden, siehe Schritt 13). Die Büroklammer kann an der Rückseite von Teil C auf dem Kopf festgeklebt werden, damit sie sich nicht lockert, nachdem der Kopf zugeklebt wurde. Bevor der Kopf zugeklebt wird, können die Sichtluken herausgeklappt und die rechte und linke Blaster-Kanone angebracht werden, wie in Abbildung 1 auf Seite 3 zu sehen.

  6. Die obere Seite des mit "A" gekennzeichneten Antriebsmoduls entlang der Unterseite des mit "G" gekennzeichneten Kopfes ausrichten und mit Heißkleber befestigen. In der Seitenansicht in Diagramm 4 auf Seite 3 ist in der Silhouette zu sehen, wie die Rückseite des Antriebsmoduls etwas heraussteht.

  7. Wenn keine graue oder silberne Sprühfarbe auf dem Modell aufgetragen werden soll, mit Schritt 9 fortfahren. Etwas Zeitungspapier oder ein Tuch im Freien in einem gut belüfteten Bereich auf den Boden legen, die Sprühdose gut schütteln und etwas Farbe auf die ausgeschnittenen Kartonteile sprühen. Die Farbe trocknen, wie in der Anleitung auf der Sprühdose angegeben. Die Teile dann umdrehen und erneut etwas Farbe auftragen, bis alle Seiten gut und gleichmäßig bedeckt sind. Wenn die Farbe ganz trocken ist, mit Schritt 9 fortfahren.

  8. Den Dübel durch das größere Loch am linken Oberschenkel und dann durch das Antriebsmodul und sogar durch das größere Loch am rechten Oberschenkel stecken, wie in Abbildung 2 auf Seite 3 zu sehen. Den Dübel mittig ausrichten und ihn mit der Schnur direkt am Antriebsmodul befestigen, damit er nicht herausrutschen kann (siehe Abbildung 2). Dann die Beine zwischen 1,3 und 1,9 cm vom Antriebsmodul entfernt befestigen. Hierfür eine Schnur an beiden Seiten des Oberschenkels anbringen und darauf achten, genug Platz zu lassen, damit sich die Beine frei nach oben und unten sowie etwas seitlich bewegen können, ohne zu wackelig zu sein.

  9. Als Nächstes die Beine, wie in Abbildung 3 auf Seite 3 zu sehen, zusammensetzen. Die T-Nadel von außen nach innen durch das runde Kniegelenk schieben, durch das äußere Beinteil, das kleinere Loch des Oberschenkels und dann durch die Innenseite des Beins. Das Teil mit der flachen Hälfte des Radiergummis fixieren, wie in der Abbildung zu sehen. Dann das Ende der T-Nadel abschneiden, sodass noch ca. 0,3 cm herausstehen. Diesen Vorgang nun für das obere Teil des Winkelstücks wiederholen. Die Teile beginnend mit dem Bein fixieren, dann die zwei Winkelstücke und dann das andere Bein (siehe Reihenfolge in Abbildung 3) wie zuvor auch mit einer T-Nadel und einem Radiergummi.

  10. Das Oberteil des rechten Fußes in der Kerbe auf der Platte des rechten Fußes festklemmen, wie in Diagramm 3 zu sehen, und festkleben. Die Schritte für das Oberteil und die Platte des linken Fußes wiederholen. Dann den Fuß etwas locker in dem Loch am Oberteil des Fußes befestigen, das am nächsten an der Ferse liegt, und den Vorgang für den anderen Fuß wiederholen.

  11. Drei große Zungenspatel festkleben, wie in Abbildung 5 auf Seite 3 zu sehen.

  12. Die Hinweise zur Schnurlänge und -platzierung in Abbildung 5 auf Seite 3 lesen und die Schnur etwas länger als nötig schneiden. Eine Schnur mit 45 cm Länge in den Löchern auf der Seite der Zehen auf den beiden Fußoberteilen befestigen. Dann Schnüre mit einer Länge von 35 cm um das T-Ende der T-Nadel an der Außenseite der beiden Oberschenkel befestigen. Das lose Ende, das an den Kopf angebracht ist, nehmen und mit Klebeband ca. 30 cm entfernt von dem in Abbildung 5 angegebenen Punkt befestigen. Nach dem Festkleben einen Knoten in die Schnur machen und das Klebeband entfernen. Diesen Vorgang zum Festmachen der Schnur wiederholen, wie in Abbildung 4 zu sehen. Versuchen, die Schnüre so zu befestigen, dass die Marionette in Ruhestellung ist, wie in der Silhouette in Abbildung 4 auf Seite 3 zu sehen.

  13. Fertig! Jetzt lässt sich zeigen, wie gut die Marionette nach rechts, links, vorwärts und rückwärts gesteuert werden kann, sodass sie läuft.

Warnung: Das Schneiden, Kleben mit Heißkleber und Auftragen der Sprühfarbe sollten Erwachsene durchführen. Vorsicht beim Schneiden mit einer Schneidematte und einem Lineal mit Schneideschiene.

Diese und alle anderen Materialien stets außerhalb der Reichweite von Kindern halten und diese niemals unbeaufsichtigt lassen.
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